BRUSTKREBS SCREENING

die Heilkräfte der Natur und des eigenen Körpers nutzen.

- ein Projekt des Info-Netzwerk Medizin 2000 -

www.brustkrebs-screening.medizin-2000.de


Bildnachweis: Fotolia,   aktualisiert: 12.12.17, Uhrzeit: 18.34




 

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im Info-Netzwerk
MEDIZIN 2000
 

15.11.2017











 

 

Aktuelle News und wissenschaftliche
Informationen zum Themenkomplex
Brustkrebs Screening




Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau.

Etwa jede 10. Frau erkrankt im Laufe des Lebens an Brustkrebs. Dabei sind nur etwa 5 % der Brustkrebserkrankungen auf einen Genfehler in einem der wichtigsten Brustkrebsgene BRCA1 oder BRCA2 zurückzuführen. Das Vorliegen einer Veränderung in einem Brustkrebsgen führt nicht zwangsläufig zu einer Erkrankung. Die Wahrscheinlichkeit einen Krebs zu entwickeln ist jedoch deutlich erhöht. Beispielsweise haben Frauen mit einem Genfehler im BRCA1-Gen eine Wahrscheinlichkeit bis zu 85 % im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs  zu erkranken.

Brustkrebs bei Männern:

Männer mit einer BRCA-2-Mutation (Brustkrebs-Gen) haben ebenfalls ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Während Männer ohne Genveränderung lebenslang ein Risiko von 1 % (einer von hundert) tragen, sind es bei BRCA2-Mutationsträgern 5 - 7 %. Des Weiteren scheint ein erhöhtes Prostatakarzinomrisiko zu bestehen, wobei dies noch Gegenstand aktueller Untersuchungen ist.
Routinemäßig werden bei männlichen Mutationsträgern keine Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchungen durchgeführt.  Experten raten aber den betroffenen Männern Veränderungen im Brustbereich zu beobachten und gegebenenfalls eine ärztliche Untersuchung durchführen zu lassen.

Dokumentationen und Publikationen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie  und Geburtshilfe e.V. (DGGG) mehr


Info-Linkliste Brustkrebs hier


 

Deutschland:  Zertifizierte Brustzentren hier

 

Patientinnen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für
Senologie I:
Diese übersetzte Leitlinie dient als Informationsbroschüre für gesunde Frauen. „Früherkennung von Brustkrebs  – ein Thema für mich?“ heißt der Ratgeber.  mehr


 

Patientinnen-Leitlinie Diagnose und Therapie der Deutschen Gesellschaft für Senologie II: Der zweite patientenverständliche Ratgeber enthält die auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand befindlichen Informationen zu Diagnose und Therapie von Brustkrebs.
mehr

    

 

Screening

Brustkrebs Diagnostik und Therapie: Hoffnung wurde enttäuscht

Werden bei Frauen unter 60 jährlich zusätzlich zur Standarddiagnostik Mammografien durchgeführt, so senken diese Untersuchungen das Brustkrebs-Sterberisiko nicht wie erhofft. Sie verursachen aber gleichzeitig eine gefährliche Überdiagnostik von 20%.

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Quelle: British Medical Journal

Nachteile überwiegen:  Mammographie Screening wieder abschaffen?

In der Schweiz wird derzeit diskutiert, ob man das Mammographie Screening zur Früherkennung von Brustkrebs wieder abschaffen soll. Eine Studie hat nämlich gezeigt, dass durch dieses Programm zwar das Leben von 1 bis 2  von 1000 Frauen gerettet werden kann, die an dem Screening Programm teilnahmen. Doch gleichzeitig werden durch das Screening bei 100 von 1000 teilnehmenden Frauen unnötige weitere diagnostische Eingriffe und Therapien durchgeführt.
"Der erwünschte Effekt des Mammographie Screening wird durch die unerwünschten Effekte kompensiert", folgerten die Forscher.

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Quelle: British Medical Journal

 

 
 

Brustkrebs-Screening: Ärzte und Medien klären Frauen nur unzulänglich über das Pro und Contra der umstrittenen Früherkennungsuntersuchungen auf

Das Swiss Medical Board , ein in der Schweiz tätiges Expertengremium, das die Regierung bei der Bewertung medizinischer Diagnose- und Therapieverfahren berät,  hat kürzlich einen Bericht zum systematischen Brustkrebs-Screening veröffentlicht und riet zur Einstellung des Programms.

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Quelle: Swiss Medical Board

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Krebs-Früherkennung

Mammographie-Screening weiter in der Kritik

Immer mehr Mediziner zweifeln am medizinischen Sinn des Brustkrebs-Screenings. Jetzt hat Spiegel online eine Grafik publiziert, in der die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Daten von der als unabhängig und industriekritisch geltenden Cochrane-Organisation ausgewertet wurden.

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Quelle: Spiegel online, Cochrane Organisation Deutschland

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Brustkrebs-Screening

Das Fachblatt British Medical Journal hat einen Video-Beitrag auf youTube hochgeladen in dem eine Brustkrebs-Expertin der Universität Leiden, Niederlande, die Frage untersucht, ob es sinnvoll ist, das sehr teure Brustkrebs-Screening auf Frauen auszudehnen, die älter als 70 Jahre sind.  Eine an der Universität Leiden durchgeführte Studie hat nämlich eindeutig gezeigt, dass die Einführung des Brustkrebs-Screenings für Frauen der Altersgruppe 70 - 75 Jahre nicht zu dem erhofften Rückgang an neu entdeckten Fälle eines fortgeschrittenen Brustkrebs geführt hat.

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Quelle: British Medical Journal 


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Brustkrebs
Brustkrebs-Screening ist zunehmend umstritten

Bei jedem Dritten der bei Screening-Untersuchungen neu entdeckten Brustkrebsfälle handelt es sich um Erkrankungen die  mit hoher Wahrscheinlichkeit - wären sie nicht aufgrund der Screening-Untersuchung aufgefallen -  niemals Krankheitszeichen verursacht hätten. 

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Quelle: New England Journal of Medicine

 
 

Brustkrebs-Früherkennung  - Gentest gibt Auskunft

über das familiär bedingte Erkrankungsrisiko

Viele Frauen fragen sich in diesem Zusammenhang mit dem Brustkrebs-Risiko bei bestehender familiärer Belastung, ob sie bei negativ ausgefallenem Gentest (BRCA 1 oder 2 negativ) möglicherweise trotzdem ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko haben.  Doch dies scheint nicht der Fall zu sein.

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Quelle:J Clin Oncol 2011 Oct 31; [e-pub ahead of print]. (http://dx.doi.org/10.1200/JCO.2010.34.4440)
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Screening-Untersuchungen: der falsche Weg?
Sehr teuer,  riskant für die Patienten und  gleichzeitig ohne medizinischen Nutzen?

Bei Gesunden durchgeführte Früherkennungs-Untersuchungen  (sog. Screening-Untersuchungen) versagen offenbar auf ganzer Linie.  Sie vermindern in den folgenden Jahren weder die  Erkrankungshäufigkeit, noch senken sie das allgemeine Sterberisiko

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Quelle: British Medical Journal

 
 

Mammograhie-Screening: wie röntgen?

In Expertenkreisen tobt seit einigen Jahren ein heftiger Streit. Es geht um die wichtige Frage, ob es bei der Durchführung des in vielen Ländern angebotenen Brustkrebs-Screenings sinnvoll ist, moderne digitale Röntgengeräte jenen Standard-Geräten vorzuziehen , die auch heute noch zur Aufzeichnung der Gewebebilder die seit vielen Jahrzehnten bewährten Röntgen-Filme verwenden.

Quelle: Ann Intern Med. 2011 Oct 18;155(8):493-502.
 
 

Brustkrebs-Diagnose
Neuer Biomarker-Test gibt Auskunft darüber, ob  nach einer Brustkrebs-Operation eine Chemotherapie medizinisch sinnvoll ist

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) bietet an Brustkrebs erkrankten Patientinnen ein neues, innovatives  Diagnoseverfahren  an.  Über die Bestimmung von Biomarkern läßt sich voraus sagen, ob eine belastende Chemotherapie medizinisch sinnvoll ist.

Quelle: Presse-Information der Medizinischen Hochschule Hannover(MHH)
 
 

Brustkrebs-Früherkennung

Die US-Arzneimittelbehörde FDA (Federal Drug

Administration) genehmigte die Anwendung der 3D-

Mammografie. Diese verbessert die Treffsicherheit der

Brustkrebs-Diagnose zu Gunsten der Frauen um rund 7%.

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Quelle: Presse-Information FDA
 
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Bewertung des Mammakarzinom-Screenings mit Hilfe der Mammografie fällt negativ aus

Diese gesunden Frauen  angebotene Routineuntersuchung

stellt wahrscheinlich eine sinnlose Vergeudung finanzieller

Ressourcen dar, die im Gesundheitswesen dringend an

anderer Stelle benötigt würden. Nach zehn Jahren liegt der

absolute Überlebensvorteil in der Gruppe der gescreenten

Frauen bei mageren 0.05 %. Die negativen Folgen des

Screenings sind immens.

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Quelle: Cochrane Collaboration
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Brustkrebs-Diagnostik: Wichtige Erkenntnis - viel hilft nicht immer viel.

Der zusätzliche routinemäßige Einsatz der teuren Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) scheint sich bei der Brustkrebs-Diagnostik nicht zu lohnen.

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Quelle: Fachblatt The Lancet


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Studienergebnisse zum Mammografie-Screening vorgelegt

Brustkrebs- Früherkennung wird intensiv genutzt. Das Mammografie-Screening, eine Röntgenuntersuchung der Brust, kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Brustkrebs bei möglichst vielen Frauen in einem frühen Stadium zu entdecken und damit die Heilungschancen zu steigern. Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben im zweijährigen Rhythmus Anspruch auf diese Untersuchung.

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Quelle : Presse-Information Universität Bonn

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Genprofiling bei Brustkrebs

Aggressive Formen des Mammakarzinoms gezielter erkennen und behandeln.  Neue Untersuchungsmethoden ermöglichen es dem Pathologen, besonders aggressive und gefährliche Vertreter des Mammakarzinoms zu erkennen.

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Quelle: Deutsche Gesellschaft für Senologie


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Brustkrebs-Diagnostik -  Mammographie-Screening

Brustkrebs und Gesundheitspolitik (Brustkrebs-Screening): wird sich das mit großem Aufwand im vergangenen Jahr landesweit eingeführte Brustkrebs-Screening als Windei erweisen?

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Quelle: Ärzte Zeitung

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Brustkrebs Diagnostik: Magnetresonanztomographie (MRT) entlarvt Brustkrebs-Vorstufen

Auf dem ASCO-Kongress der amerikanischen Klinischen Onkologen in Chicago zeigte die Bonner Radiologin Prof. Christiane Kuhl anhand einer Studie an über 6.000 Frauen, dass die MRT weitaus besser als die Mammographie in der Lage ist, Brustkrebs-Vorstufen im Milchgang aufzuspüren.

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Quelle: ASCO Kongress der amerikanischen klinischen Onkologen

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Methodologische Überlegungen und Gedanken zum Mammographiescreening


Angeregt durch die Kohortenstudie “Breast cancer mortality in Copenhagen after introduction of mammography screening” (BMJ 2005).

von Dr. med. Karlheinz Bayer

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Some Remarks and Deliberations about Methodology, animated by the cohort study “Breast cancer mortality in Copenhagen after introduction of mammography screening” (BMJ 2005)

by Karlheinz Bayer M.D.

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Brustkrebs mit MR-Mammografie früher und sicherer erkennen.

Internationales Expertentreffen zur frühen Brustkrebs-Diagnostik an der Universität Jena. 

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Quelle: Presse-Information Universität Jena

 

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Bei der Vorsorgeuntersuchung von Brustkrebs-Risikopatientinnen ist die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) die Methode der Wahl

- deutlich vor Mammographie und Ultraschall. Das sind die Ergebnisse einer Studie an der Universität Bonn, in der 462 Frauen fünf Jahre lang regelmäßig auf Brustkrebs untersucht wurden. Mit Hilfe der MRT entdeckten die Mediziner 96 Prozent aller Brusttumoren; bei der Mammographie betrug die Trefferquote lediglich 42 Prozent, beim Ultraschall 47 Prozent.

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Quelle: Presse-Information Universität Bonn

 





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